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Maja
Achim ging nach einem Besuch bei Bekannten nach Hause. Er war sehr bedrückt. Seine Bekannten hatten ihm mit Nichtigkeiten zugesetzt. Er war verletzt und fühlte sich missverstanden. Achim war so in Gedanken versunken, dass er fast über ein kleines Kind, das plötzlich vor ihm stand gefallen wäre. „Was machst du hier?“, fragte er erstaunt „Ich warte auf meinen Vati, aber er kommt nicht“. Der Stimme nach, war das ein Mädchen. Er nahm die Kleine bei der Hand und zog sie ins Laternenlicht. „ Wieso wartest du im Dunklen auf deinen Vati?“ „Mutti hat gesagt, warte hier, ich komme gleich wieder“, sagte die Kleine weinerlich. Achim fand das seltsam. Abends um neun im Dunklen lässt eine Mutter doch ihr Kind nicht allein.
„Wie heißt du denn?“, fragte er. „Maja“. Maja heißt doch die Biene, erinnerte er sich, das ist doch kein Mädchenname. „Und weiter?“ Sie sah ihn fragend an. „Wie heißt denn deine Mutti?“ „Mutti“. Mm. „Und dein Vati?“ „Vati“. „Hast du Geschwister?“ „Ja, aber die sind schon groß“. „Wie groß, ich meine wie alt bist du denn?“ „Vier.“ Verdammt, dachte er, hier kommt niemand. Was fange ich mit einem vierjährigen Mädchen an?
Schließlich, während die Kleine immer weiter plapperte, rief er die Polizei an. Umständlichen Fragen gab er gereizt ironische Antworten. Der Beamte am Telefon sagte: „Bleiben sie, wo sie sind, die Mutter kommt bestimmt bald.“ Achim fragte den Beamten, ob er in seinem Büro Fenster habe. Stille. Dann sagte der Mann: „Natürlich, warum?“ „Na, dann gucken sie doch einmal hinaus und sagen mir, was sie sehen.“ „Nichts, es ist doch dunkel.“ „Na eben, es ist dunkel, “ schäumte Achim. „Und ich stehe hier im Dunkeln mit einem kleinen Mädchen, das ich in dieser Dunkelheit fast umgestoßen hätte. Wir stehen nun schon fast eine Stunde hier. Es kommt keine Mutter und auch kein Vater, und ich muss unmögliche Fragen beantworten.“ Damit beendete Achim das Gespräch. Die Kleine sagte plötzlich: „Ich habe Hunger“. In seine Wohnung wollte Achim nicht gehen. Wer weiß, was die Polizei dann glaubte. Er rief noch mal dort an, und sagte: „Hier ist noch niemand aufgetaucht. Wir gehen jetzt zu Stottmeister. Es fängt an zu regnen und Maja hat Hunger.“
Maja ergriff zutraulich seine Hand, als er sagte: „ Komm bitte mit. Da drüben können wir zu Abend essen. Aber lass mich nicht los, damit du mir nicht verloren gehst.“ Bei Stottmeister war mäßiger Betrieb. Die Kellnerin nahm die Bestellung auf. Achim erzählte ihr, wieso er in Begleitung eines kleinen Mädchens war. Sie aßen und tranken, ohne dass Polizei auftauchte. Da er nicht wusste, was er mit einem kleinen Kind abends anfangen sollte, begann er ihr Geschichten zu erzählen. Geschichten, die er gerade beim Erzählen erfand. So, wie er es immer machte, wenn er allein war. Und eigentlich war er ja immer allein. Maja hörte gespannt zu. Er ließ das ganze Märchenreich auferstehen, und integrierte es in die moderne Welt. Märchengestalten flogen zum Mond, Astronauten verliefen sich im Wald und fragten die Hexe nach dem Weg. In den Geschichten, die er erzählte, war alles möglich. Die Zeit verging. Achim musste einmal hinaus, unterbrach die Geschichte und stand auf. Ungläubig sah er sich um. Am Nebentisch saßen zwei Polizistinnen. Herr Stottmeister lehnte an der Biertheke. Die zwei Biertrinker dort, die noch laut erzählt hatten, als Achim und Maja aßen, waren mucksmäuschenstill. Am nächsten Tisch saß ein Ehepaar mit zwei größeren Kindern. Er sagte erstaunt: „Nanu, die Polizei ist ja da. Warum sind Sie denn nicht an unseren Tisch gekommen?“ Eine der Polizistinnen sagte: „Wir wollten sie nicht stören. Solche Geschichten haben wir noch nicht gehört. Wer hat die geschrieben?“ Achim grinste. „Ich komme gleich wieder.“
Maja wollte nicht allein bleiben und stand auch auf. „Ich gehe auf die Toilette, da kannst du nicht mit“, und zu Herrn Stottmeister gewendet: „Passen sie mal auf die Kleine auf?“ Der nickte. Als Achim wieder kam, saßen alle noch friedlich da und warteten. Ein Junge fragte: „Geht’s weiter?“ Er sah auf die Uhr. Ungläubig starrte er auf das Zifferblatt. „Es ist ja schon eins! Maja muss ins Bett.“ Maja sagte: „Ich bin noch nicht müde. Wir gehen zu dir, und du erzählst weiter.“ „Prima“, sagte Achim, „erstens geht das nicht, weil wir immer noch nicht wissen, was mit deinen Eltern ist, und dann bin ich weder auf Besuch noch auf Kleinkinder eingerichtet.“ Die Polizistinnen beratschlagten und telefonierten. Dann sagte die eine: „Wir bringen Maja jetzt ins Kinderkrankenhaus. Sie kommen morgen aufs Revier, damit ein Protokoll aufgenommen werden kann.“ Maja protestierte. „Ohne Onkel Achim komme ich nicht mit.“ Er lenkte ab. „Du wirst in einem weißen Bett schlafen, und dich ganz toll wohl fühlen.“ „Nein, ich bleibe bei dir.“ Er schüttelte den Kopf. „Maja. Maja das geht nicht. Ich kann dich nicht mitnehmen. Du musst ins Bett und ich habe nur eins.“ „Da schlafe ich eben bei dir im Bett.“
Er wurde ungeduldig. „Maja, ich habe nur ein schmales Bett. Da kann man nicht zu zweit drin schlafen.“ „Bist du denn allein?“ „Ja, Maja.“ „Da musst du aber traurig sein.“ „Warum soll ich traurig sein?“ „Weil du so allein bist.“ Er wurde langsam wütend. Es wurde immer später. Er wollte ins Bett. Und die beiden Polizeibeamtinnen taten gar nichts. Alle anderen waren inzwischen gegangen. Herr Stottmeister und seine Kellnerin machten überall das Licht aus. Achim sagte zu den Beamtinnen: „Wären Sie bitte so freundlich, etwas zu unternehmen? Ich will ins Bett. Oder sie übernehmen das Kind, und ich gehe schlafen.“ Und zu Stottmeister: „Würden Sie mir bitte was zu trinken geben, ich habe einen ganz trockenen Mund.“ Die ältere der Polizistinnen fragte: „Haben sie wirklich keine Frau?“ „Nein, verflixt und zugenäht. Was soll die Fragerei?“ Maja fing an zu heulen. „Warum ärgert ihr meinen Onkel?“, schluchzte sie. Alle sahen sich wie auf Kommando um. „Wer ist denn dein Onkel“? fragte Herr Stottmeister. Maja zeigte auf Achim.
Die Polizistinnen fingen an zu schimpfen. „Ruft der Kerl bei uns an und sagt, er hätte ein Kind gefunden, in Wirklichkeit ist sie seine Nichte!“ Achim fiel das Kinn auf die Brust. Vollkommen verblüfft starrte er Maja an. „Maja, was soll der Unsinn? Wir haben uns erst heute Abend kennen gelernt. Ich habe dich noch nie gesehen.“ Maja, sagte unbeirrt: „Du bist mein Onkel.“ Und zu den Polizistinnen: „Er denkt sich immer so tolle Geschichten aus.“ Die Polizeibeamtinnen wollten jetzt seine Wohnung sehen. „Wir kommen jetzt mit zu ihnen.“ Da streiten keinen Sinn hatte, welcher Mann kann sich gegen drei Weiblichkeiten durchsetzen, ging Achim mit Maja an der Hand los. Als alle sein Wohnzimmer betraten, pfiffen die Polizistinnen verblüfft. Er wunderte sich darüber, sagte aber kein Wort. Die Ältere schaute in alle Ecken und meinte dann verwundert: „Und hier wohnen sie?“ Er nickte. „Hier wohne ich.“ „Hier ist es ja für zwei Personen viel zu klein.“ „Na, ich bin ja auch allein.“ „Und wo wohnt Maja?“

Achim wollte gerade sagen, woher soll ich das wissen, als es an der Haustür klingelte. Er meldete sich über die Sprechanlage. „Polizei, öffnen sie bitte!“ Die Treppe herauf kamen zwei Polizisten und eine nicht mehr ganz junge, verweinte Frau. Als sie Maja sah, stürzte sie auf das Kind zu und umarmte es heftig. „Kind, was machst du nur für Sachen? Wo bist du gewesen?“ schluchzte sie. Die vier Grünen debattierten leise. Dann sagte einer von ihnen: „Die Sachlage klären wir morgen. Sie sind um acht auf dem Revier Nordost.“ Achim schüttelte den Kopf. „Das werde ich mit Ihrer gütigen Erlaubnis nicht tun. Wenn Sie so liebenswürdig sind, dann sehen Sie bitte einmal auf die Uhr. Es ist fast vier Uhr! Ich denke, wir verabschieden uns jetzt. Ich gehe ins Bett und komme Morgen, sobald ich ausgeschlafen habe, auf das Revier. Würden Sie bitte so freundlich sein und meine Wohnung jetzt verlassen?“ Nach einem kurzen Zögern verließen alle Achims Wohnung.
Am frühen Nachmittag erschien er, er hatte vorher angerufen, auf dem Revier. Maja war mit ihrer Mutter auch da. Als Achim ins Zimmer trat, flog Maja auf ihn zu. Sie sprang ihn an und umarmte ihn stürmisch. An seinem Hals hängend weinte und lachte sie glücklich. Die Mutter erzählte, wieso Maja verschwunden war.
Ihr Mann war vor einiger Zeit gestorben. Maja und ihr Vater hatten sich heiß und innig geliebt. Maja glaubte nicht, dass er niemals wiederkommen würde, und suchte ihn ständig. Sie wusste, wo er gearbeitet hatte und pendelte auf dem Arbeitsweg hin und her. „Vati geht hier immer lang, ich treffe ihn bestimmt.“ Dann ergänzte sie, dass Maja den ganzen Tag von Onkel Achim geschwärmt hätte. Maja, jetzt auf seinem Schoß sitzend, machte den Vorschlag, da er ja allein sei, könne er doch zu ihnen ziehen. Platz sei genug da und sie brauchten nicht in der Gaststätte sitzen, wenn sie Geschichten hören wollten. Achim fluchte innerlich. Da hatte er sich ja etwas Schönes eingebrockt! Seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen. Die Mutter lud ihn zum Kaffeetrinken ein. Achim zuckte mit den Schultern. „Geht nicht. Ich trinke keinen Kaffee, esse keinen Kuchen und habe keine Zeit.“ Maja mischte sich ein: „Du kommst jetzt mit!“ Resigniert zuckelte Achim mit.

Majas Familie bewohnte ein Einfamilienhaus. Man sah auf den ersten Blick, dass sich niemand um den Vorgarten gekümmert hatte. Nach dem Kaffeetrinken schnappte Achim sich ein paar Werkzeuge, stellte Mutter und Tochter zur Arbeit an und brachte den Vorgarten einigermaßen in Ordnung. Danach wurde er zum Abendbrot eingeladen. Zusammen mit der Frau brachte er später Maja ins Bett.
Natürlich ging es nicht ohne Geschichte ab. Als die beiden Erwachsenen das Kinderzimmer verlassen wollten, rief Maja sie zurück. Erst flüsterte sie ihrer Mutter etwas ins Ohr und als diese sie verblüfft ansah, sagte sie laut: „Weißt du, Onkel Achim, du wärst bestimmt ein guter Vati. Warum bleibst du nicht da? Du kannst ja Mutti heiraten. Und wenn Vati nach Hause kommt, freut er sich bestimmt, dass Mutti nicht so allein ist.“ Und dann flüsterte sie ihm halblaut zu: „Mutti weint nachts immer.“

Kurt Meran von Meranien 25.12.2007

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Gefühle

Seit ich mich durchgesetzt hatte, erlebte ich ein irres Wechselbad der Gefühle. Wir, besser gesagt SIE hatte wegen mir einen schönen Kleingarten in einer großflächigen Gartenanlage angemietet. Wir bauten eine relativ große Gartenlaube mit großer Terrasse und richteten beide bequem ein. Wohnraum, Küche, Nebengelass mit Toilette, Kleiderschrank, Werkzeugregal und Terrassenmöbel.
Streit hatte es gegeben, als ich darauf bestand, auf der von allen Seiten zugewachsenen Terrasse, nackt zu sein. Nacktheit war für sie außerhalb der Badewanne und dem Bett TABU! Wenn wir uns liebten, geschah das meist im Dunklen. Vor allem, wenn ich ... Ihr dicht bewachsener Unterleib machte es schwer im Dunklen meine Zunge spielen zu lassen, ohne Haare in den Mund zu bekommen. Außerdem kam von ihr kein Laut. Sie biss die Zähne zusammen, damit, wie sie argumentierte, Nachbarn und vor allem die „Untermieter“ nichts hörten.  Mir war das unverständlich. Ich wusste nicht woran ich, wieweit sie mit ihren Gefühlen war. Da keinerlei Reaktionen erfolgten bewegte ich mich auf oder unter ihr, bis ich vollkommen erschöpft war.
Terrasse. Ich hatte um die Terrasse ringsherum Schlingknöterich gepflanzt. Schnellwachsend war eine dichte grüne Haube um und über der Terrasse entstanden. Der  Zugang zur Terrasse und das Laubendach mussten immer wieder freigeschnitten werden. Ich fand das Ideal und war, wenn ich allein im Garten war, wundervoll nackt. Natürlich vergaß ich ab- und zu etwas anzuziehen, wenn ich mich im Garten bewegte oder zur Wasserstelle seitlich hinter der Laube ging. Mehrmals machte mich die junge Nachbarin, die einen relativ freizügigen Bikini trug, darauf aufmerksam, dass ich unbekleidet sei. Dass sie nur halb angezogen war, schien ihr egal zu sein. Beugte sie sich vor, war sie bis zum Schamberg nackt – ein erfreulicher wirksamer Anblick.
Die Nachbarin auf der anderen Seite lud mich öfters in ihr großes Badebecken ein, ohne an meiner Nacktheit Anstoß zu nehmen, hatte sie ja meistens nur eine knappe Badehose an. Lud sie mich ein, stieg ich über den Zaun und wir badeten. Im hinteren Garten wohnte ein älteres Ehepaar, die fast nie etwas sagten. Sagten sie doch einmal etwas, war es eine Einladung zu einem Schnäpschen. Wir standen dann beidseitig am Zaun. Unterhielten uns und tranken meist nicht nur einen Schnaps.
Ich wusch mich, auf Anordnung nach einem Gartentag in der ersten Zeit in der Laube, da SIE meinte, es könne ja jemand kommen und mich sehen. „Der Einzige“ der ab und zu kam, war ihre beste Freundin, die auch hier einen Garten hatte. Sie trug einen enganliegenden Minibikini, der keine Frage offen ließ. Auf einem Missverständnis beruhend, sah sie mich eines Tages unbekleidet. Und ergriff die Initiative, der SIE – meine Lebensabschnittsgefährtin – nichts entgegen zu setzen hatte!
Ich war im Städtchen – in der City gewesen und später als vorgesehen nach Hause gekommen. SIE hatte Besuch. Ihre besten Freundin Gitte! Ich war total erschöpft und durchgeschwitzt. Die Aufträge, die ich bei geplanten Citybesuchen bekam, hatten es einmal wieder „in sich“ gehabt! In die Stadt ging ich immer zu Fuß, denn die Parkplatzsuche dauerte meist länger als der Fußweg und der Parkplatz kostete auch noch ein Heidengeld.

SIE wollte sofort die Ergebnisse ihrer Aufträge hören. Ich wollte Duschen. Bereitete ich Duschen oder Baden vor, bekam ich dafür den Auftrag oder die Erlaubnis mit den Worten: „Mach Dich fertig!“ Das bedeutete: ‚Zieh Dich sofort und jetzt hier aus! Lege Deine Sachen auf das Kamel! Ich komme dann mit!‘
Ohne SIE funktionierte nie etwas. Das Kamel war ein orientalisch anmutender niedriger lederbezogener Hocker. Wollte ich Duschen, räumte sie vorher die Badewanne, in der eine Handwäscheschleuder stand und meist irgendetwas lag, aus.
Sie beobachtete dann mein Duschen oder  duschte mich, wenn ich lange genug darum gebeten hatte. Ab –und zu, zog sie sich auch aus und duschte anschließend. Um ihr das dämliche Lieben im Dunklen abzugewöhnen, startete ich dann meine Wannentrick, den sie mir in der ersten Zeit sehr übel nahm.

Dass aufgefordert wurde, mich in Gegenwart der Freundin auszuziehen erstaunte mich. Aber Fragen war nicht förderlich. Da ich SIE über meinen Stadtgang unterrichtete, musste ich direkt vor ihr stehen, damit andere, die Nachbarn, nicht mitbekamen, um was es ging. Ich zog mich also direkt vor den beiden stehend langsam aus. Nach jedem abgelegten Kleidungsstück, viele waren es nicht, ging ich zum Kamel und legte es sorgsam gefaltet ab. SIE wirkte die ganze Zeit etwas unsicher, während ihre Freundin verstohlen grinste. Als ich alles ausgezogen hatte, bemerkte Gitte meine Bauchnarbe und wollte sie sich genau ansehen. Da SIE nickte, zwängte ich mich an ihr zur Freundin am Tisch vorbei. Beide saßen auf dem Sofa am Wohnzimmertisch. Als Gitte meinen Bauch anfassen wollte, wurde SIE „munter“ und sagte laut: „Die Narbe kannst Du Dir im Bad besser ansehen!“ Das war ja unerhört! Gitte sollte mit ins Bad kommen? Was ging hier vor? SIE sagte: „Du musst mir auch von Deinen Gesprächen in der Stadt erzählen. Gitte findet das bestimmt auch interessant. Also hab Dich nicht so!“ „Hab Dich nicht so!“ Von wegen. SIE hatte sich immer so! Mir sollte es RECHT sein. Wir gingen zu dritt ins Bad. Die Badewanne wurde von IHR zügig ausgeräumt. Etwas anfassen durften wir nicht. Ich stieg in die Wanne. SIE duschte mich ab. Als ich mich einseifen wollte, nahm SIE mir die Seife aus der Hand und tat dies selbst. Natürlich. Seife kostete Geld. Nachdem sie den Seifenschaum abgespült hatte, sagte sie zu Gitte: „Jetzt ist er sauber und Du kannst Dir alles ansehen!“ Was SIE mit „Alles“ meinte, wusste ich nicht. Aber Gitte bestimmt. Ohne, dass SIE knurrte, sah sich Gitte „Alles“ an. Plötzlich klingelte das Telefon und SIE sagte zu Gitte: „Mach mal weiter. Seif ihn noch einmal ein und spül ihn ab, wenn das Gespräch länger dauert!“ Gitte ließ sich das nicht zweimal sagen! Sie seifte mich, ohne mit Seife zu sparen, äußerst gründlich ein, wobei sie keine, nicht die kleinste Körperstelle vergaß! Dann duschte sie mich so ausgiebig, dass absolut keine Spuren ihrer Seifenaktion verblieben. Was war mit Abtrocknen?! Vorsichtshalber ging Gitte nachfragen. Kam wieder und trocknete mich, bei meinen Knien beginnend ab. Zwischendurch, wahrscheinlich hatte sie noch Seifenreste gesehen, was sie IHR dann auch erklärte, duschte sie mich an bestimmten Stellen noch einmal ab. Als SIE schließlich kam, wollte ich gerade aus der Wanne steigen. SIE hielt mich zurück und inspizierte meinen ganzen Körper auf das genaueste.

Danach stieg sie in die Wanne. Dass SIE nackt war, hatte ich völlig übersehen. Gitte und ich staunten. Vor allem, dass ich SIE Duschen und Einseifen musste! Sie erklärte später, dass sie sich eigentlich immer von Gitte einseifen hatte lassen, aber sie nicht gewusst hätte, wie sie mir das erklären hätte sollen. Faule Ausrede. Sie erklärte mir nie etwas. Ich nahm die Gelegenheit war und demonstrierte Beiden meinen Wannentrick. Dieser Trick hatte zur Folge, dass SIE die Anwesenheit Gittes verfluchte, ihr allerdings für ihre Hilfe etwas gönnen wollte und mich bat, ohne Gittes Meinung dazu einzuholen, Gitte zu duschen. Ich tat das und wendete auch, trotz des unmutigen Stirnrunzeln von IHR meinen Wannentrick an.

Gitte konnte sich kaum selbst anziehen bevor sie ging. Wir Beide halfen ihr zuvorkommend. Als Gitte weg war, wurde ich gebeten IHR den Rücken einzureiben. Ich tat das sehr gern. Nun konnte ich meinen Einreibtrick anwenden! Den Rest des Tages verbrachten wir im Bett bei voller Beleuchtung!

Kurt Meran von Meranien 22.05.2017

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Fisch - Essen

Heute habe ich einmal wieder richtig geschlemmt - in Fisch! Ich esse, so wie die Medien es vorgeben, zweimal in der Woche FISCH! Mehr als zweimal sollte man keinen Fisch essen. Meinen die von ärztlicher Seite beratenen Medien. Durch die Verschmutzung der Umwelt ist das Meer auch betroffen, was natürlich negative Auswirkungen auf den Seefisch, und ich meine, auch den Fluss- und Bachfisch hat. Wie die Mediziner festgestellt haben, birgt das Fischessen die Gefahr das Erbgut zu schädigen.
Erbgut schädigen.
Wenn mein Erbgut durch das Verspeisen von Fisch geschädigt sein sollte, kann ich mir keine weitere Schädigung anderen Lebens vorstellen. Meine körperlichen Abfälle werden schließlich in Kläranlagen (?) gereinigt. Es gäbe natürlich auch eine weitere Möglichkeit, des Schädigens. Aber ich glaube, die ist in meinem Alter weitgehends ausgeschlossen. Erstens kenne ich zurzeit keine Frau, die mit mir schlafen möchte / würde und zweitens, wäre, wenn es eine gäbe, diese über das Gebäralter hinaus.
Vorige Woche hatte ich mir in Buchenholzrauch geräucherte Bachforelle gekauft. Ich esse liebend gern Fischbrötchen. Also richtete ich mir vier Fischbrötchen an. Weniger als vier sind sinnlos und mehr als acht sind mir zu viel. Ich aß aber nicht einmal eines der lecker duftenden Fischbrötchen. Ein bisschen Fisch war übriggeblieben und ich aß es so - wollte es so essen! Der Fisch schmeckte nicht nach Buchenholzrauch, sondern alt! Ich beroch den anderen Fisch auf den Brötchen und entsorgte alles zusammen im Müllcontainer, obwohl die Mindesthaltbarkeitszeit noch nicht abgelaufen und mein Kühlschrank optimal eingestellt gewesen war.
Heute Vormittag hatte ich mir "edle Matjesfilets nach nordischer Art" gekauft.  Dummerweise hatte ich die Brötchen vergessen. Dass machte aber nichts. Ein belegtes und zugeklapptes Brötchen besteht ja sowieso aus vielzuviel Mehl und nur wenig aus Belag. Fisch, Zwiebel, Gurke und Sauerkraut verwendete ich als Belag von Schnitten aus Kartoffelbrot. Also wenig Mehl! Beim Kauf der Zwiebeln achte ich nach schlechten Erfahrungen darauf, dass ich deutsche Zwiebeln aus der unmittelbaren Region bekomme und keine Zwiebeln aus Neuseeland!

Dass ist wie mit Eiern! Es gibt unter den sogenannten "frischen Eiern" auch große Unterschiede. Man sollte genau darauf achten, wo die frischen Eier gelegt worden sind! Ich war ja ein paar Jahre  Markthändler. In einem Ort an der Elbe stand öfters ein Händler neben mir, der mit frischen Eiern, so stand es an seinem "Sprinter" handelte und großen Zulauf hatte. Eine Tages bat er mich auf seinen Stand aufzupassen und nannte mir auch die Eierpreise. Ich passte genauso wie andere Händler auf die Nachbarstände auf, wenn mal einer einmal wegmusste.
Einer der Händler war mir jahrelang sehr dankbar. Er war Essen gegangen und hatte mich gebeten aufzupassen, als zwei Frauen sich für seine Handtaschen interessierten. Ich hatte keine Ahnung, was diese kosteten. Die Frauen hatten keine Zeit ewig zu warten. Also verkaufte ich ihnen die Taschen. Ich fragte, was sie denn freiwillig zahlen würden. Bei den ersten Angeboten zog ich ein nachdenkliches Gesicht und nach ihren dritten Angeboten schlug ich zu. Die Damen zogen mit ihren Erwerb hochbefriedigt ab und der Händler überschlug sich fast vor Staunen und Freude, als ich ihm das Geld gab. Er zeigte sich erkenntlich und mir brachte es den Ruf ein, ein wertvoller Mensch zu sein, was sich in meiner Geldbörse niederschlug.

Zurück zu den Eiern. Die Eier waren in Norditalien tatsächlich frisch vom Nest gekommen! Ob sie dann auf den Märkten in Sachsen immer noch frisch waren ...

Ich musste zwar etwas balancieren, um die Schnitten heil in meinen Mund zu befördern, aber mit Vorsicht und etwas Geschick klappte es!

Es war ein Genuss!

Kurt Meran von Meranien 02.05.2017

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Anneliese (Aus Anneliese erzählt)

Anneliese ist die jüngste Schwester meiner Frau Marianne. Sie ist sehr viel jünger als diese. Sie kann mich nicht leiden. Ich nenne sie immer Liese, was sie bis zur Weißglut reizt. Anneliese hat eine kurvenreiche Figur, ist ein kleines bisschen blöd und hellblond.
Wir hatten uns fast 10 Jahre nicht gesehen, als sie plötzlich bei uns auftauchte und weinend eine unglaubliche Geschichte erzählte.
Besucht hatten wir uns wegen ihrer Figur und ihrer Heirat nicht mehr. Und das kam so.

Anneliese hatte die blöde Gewohnheit, in ihrer Wohnung, auch wenn wir da waren, so gut wie nackt herumzulaufen. Wahrscheinlich dachte sie nicht daran, dass Rudi und ich nicht nur Verwandte, sondern auch und vor allem Männer waren. Sie war so aufreizend, dass ich in ihrer Gegenwart keinen klaren Gedanken fassen konnte. Auch wenn sie uns besuchte, musste sie immer erst einmal Duschen, und vergaß, sich anschließend richtig anzuziehen. Egal, ob wir in ihrer oder in unserer Wohnung waren, sie war nackt.
Natürlich wurde ich nach den Besuchen dann von Marianne angebellfert, ich hätte Anneliese gierig angestarrt. Also gingen wir nicht mehr hin, und wenn sie zu uns kam, verschwand ich im Hobbyraum.
Als sie heiratete, löste sich das Problem. Für ihren Gatten, einem Banker waren wir nicht salonfähig. Er hatte mich nach meinem Beruf gefragt, und ich hatte Eisenbahner geantwortet. Zwar war ich zu diesem  Zeitpunkt Vorsteher eines großen Bahnhofes, stellte mich aber seit vielen Jahren immer als Eisenbahner vor. Die meisten Menschen denken sich Eisenbahner immer als Zugschaffner oder Rotmützige. Dass es viele andere Tätigkeiten bei der Bahn gibt, daran denken sie nicht. Marianne hatte er gar nicht gefragt. Frauen hatten Hausfrauen zu sein. Er zog mit Anneliese in ein neugebautes großes Anwesen, mit Pool und allen Schikanen. Anneliese, die sowieso nicht gerne arbeitete, blieb zu Hause und lebte nur noch auf und für Partys. Ihr Gatte scheffelte Geld und stellte Anneliese zur Schau. Uns gab es für sie nicht mehr!
Bis gestern!

Da Anneliese viel freie Zeit hatte, und ihr Gatte selten zu Hause war, kam was kommen musste, sie ging fremd. Außerdem versuchte sie ihr Taschengeld durch Lotterien aufzubessern. Ihr Gatte schenkte ihr zwar viele Kleider und Schmuck, gab ihr aber nur ein sehr mäßiges Taschengeld. Den Haushalt besorgten Hausangestellte, die ihr Gatte mit in die Ehe brachte, und die nur ihm rechenschaftspflichtig waren. Da die Lotterien mehr Geld kosteten als Gewinne brachten, hatte Anneliese bald gehörige Schulden.
Eines Tages kam Ferifredo, ihr Herr Gatte dahinter, dass sie nicht nur persönliche Schulden hatte, sondern ihn auch betrog. Er bezahlte ihre Schulden, löste ihr persönliches Bankkonto auf und reichte die Scheidung ein.
Gerade, als der Scheidungsprozess zum Finale kam, kam der große Gewinn. Was tun? Anneliese zeigte sich gegenüber ihrem Nochehemann äußerst großzügig und schuldbewusst!
Sie wollte vom gemeinsamen Eigentum nur das alte Blockhaus in der Lüneburger Heide. Alles andere sollte ihrem Gatten bleiben. Allerdings wollte sie das Blockhaus, schön gelegen an einem kleinen See in vollkommener Einsamkeit, renovieren. Das dafür erforderliche Geld spendete ihr Ferifredo gern.
Und jetzt kommt der Clou!
Anneliese ließ sich unter einem Vorwand ihren Gewinn bar auszahlen. Sie renovierte das Haus und zog unauffällige Zwischenwände ein. Zwischen den Wänden deponierte sie ihr Geld. Damit sie nicht mit dem Bus in die Stadt fahren musste, schenkte ihr Ferifredo noch einen Kleinwagen. Da Anneliese offiziell kein Geld hatte, trug Ferifredo alle Gerichts- und Anwaltskosten. Anneliese lebte zufrieden in ihrem Blockhaus mit dem Gedanken, das Trennungsjahr ist schnell vorbei, und dann kommt mein Gewinn zum Tragen. Sie ging viel schwimmen, wanderte, machte kleinere Autotouren und saß in lauen Sommernächten am See. Ferifredo und auch seine Freunde bekam sie nicht zu Gesicht. Sie lebte das Jahr vollkommen allein in ihrer Hütte. Nachts hörte sie oft das rascheln von Mäusen, und morgens lauschte sie dem Vogelzwitschern. Völlig eins mit der Natur brauchte sie sich nicht mehr fein anzuziehen. Sie lief im Haus nackt herum und ging gleich so zum See baden, überzeugt, dass in ihre Einsamkeit sowieso niemand kam. Als die Scheidung perfekt war, fuhr sie in die Stadt und feierte ein paar Tage dieses Ereignis. Nach dem Winter, den sie in der Stadt bei einer Freundin verbrachte, kam sie zurück, um ihr Geld einzusammeln und zu überlegen, wie sie es langsam verbrauchen oder anlegen könnte. Eigentlich wusste sie genau wie alles ablaufen sollte.
Aber sie wollte es erst einmal in Ruhe auf einem Haufen sehen. Ausgerüstet mit einem Koffer fuhr sie zum Blockhaus. Hier schien sich nichts Negatives getan zu haben. Alles sah so aus, wie sie das Haus im Spätherbst verlassen hatte.

Sie räumte eine Seite frei, und löste die nur eingehängte Sperrholzwand. Sprachlos sah sie in die entstandene Lücke! Die sorgsam gestapelten Geldbündel lagen zerfetzt am Boden! Rasend wühlte sie in ihnen herum. Riss dann alle Zwischenwände heraus, und fiel in Ohnmacht. Als sie wieder aufwachte, lag sie zwischen umgefallenen Möbeln und Dreck! Die lieben Mäuse hatten ganze Arbeit geleistet! Sie hatten die Geldbündel zum Nestbau und anderem verwendet! Trotz allem Suchen und Sortieren, das Geld war und blieb futsch!

Kurt Meran von Meranien 15.03.2007

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Geburtstag auf dem Bauernhof
Voriges Jahr hatte mich meine Ex angerufen. „Langer, du hast doch bald Geburtstag.“ Komisch. Wir hatten seit über fünf Jahren keine Verbindung mehr. Wieso rief die nun an? „Ja das stimmt. Ich habe immer noch am selben Tag Geburtstag wie früher.“ Darauf ging sie gar nicht ein. „Ich mache dir einen Vorschlag. Wir feiern alle zusammen deinen runden Geburtstag auf dem Land.“ Was bedeutete „Alle zusammen“? „Wie kommst du denn auf diese Idee?“ „Wäre doch schön, wenn wir uns einmal wiedersehen würden - oder?“ Was hatte die nur vor? „Warum nicht. Wie soll das vonstattengehen?“ „Du holst uns ab. Auf der Fahrt besprechen wir alles.“

Meine Neugierde siegte, ich sagte zu. „Einverstanden. Aber denk bitte daran, deine Papiere, vor allem deinen Personalausweis einzustecken. Ich habe keine Lust, mich wegen dir wieder ewig mit der Polizei streiten zu müssen.“
Wie vereinbart fuhr ich nach Wstadt um „alle“ abzuholen. Alle waren: Die Ex, mein Sohn, die Schwiegertochter und die Enkelin. Mein auf Hochglanz poliertes Auto nahm alle auf. Im Kofferraum hatte das gesamt Gepäck platzgefunden. Ich hatte einen kompletten Anzug und eine Steppdecke, auf Weisung der Ex, eingepackt. Bevor ich losfuhr hatte ich den Tacho so abgedeckt, dass nur ich ihn einsehen konnte. Aus Erfahrung wusste ich, dass meine Enkelin genau aufpasste, was er anzeigte und was es für Geschwindigkeitsbegrenzungen gab. Da konnte es dauernd heißen: „Opa! Du fährst zu schnell!“ Und Oma ergänzte dann: „Das du noch fahren darfst verstehe ich nicht! Dir hätten sie doch schon längst den Führerschein abnehmen sollen!“
Mein Sohn konnte die Geschwindigkeit auch ohne Tacho einschätzen. Seine Kommentare erinnerten mich unliebsam an meine Fahrschulstunden.
Wohlbehalten kamen wir nach Chausen. Nur von einem kleinen Aufenthalt bei einer Kontrolle unterbrochen. Geschwindigkeitskontrolle mit Bußgeld. Da dauernd mein Fahrstil und die Geschwindigkeit kommentiert worden waren, hatte ich mich peinlich genau an die Vorschriften halten wollen. Ein Beamter sagte barsch: „Fahrzeugpapiere!“ Ich sagte ganz ruhig: „Ich bin nur der Fahrer und habe Befehle ausgeführt.“ Dabei zeigte ich auf die Ex. Er ging auf die andere Seite, fragte nicht mehr nach den Papieren, sondern verlangte fünfzig Euro Strafgeld. Als er die Quittung ausfüllte, fragte er nach dem Personalausweis. Kaum waren wir weitergefahren, ging es los: „Deshalb musste ich den Personalausweis einstecken! Das Geld will ich wiederhaben.“ Ich nutzte die Gelegenheit, um zu fragen, wie lange wir auf dem Bauernhof bleiben wollten und was es kostete. „Heute bis Montagfrüh. Zweihundert Euro.“ „Zusammen?“ „Nein. Für jeden.“ „Schön teuer. Musst du bezahlen.“ „Wieso ich?“ „Na du hast mich doch eingeladen?“ „Spinnst du? Das bezahlt jeder selbst.“ Sofort ging eine Massendiskussion los. Alle vier schrien durcheinander. „Wenn hier keine Ruhe eintritt, fahre ich rechts ran, setze euch ab und fahre wieder nach Hause!“ Es wurde schlagartig still. Dann sagte Oma: „Ich bezahle. Schließlich fährst du uns. Sollte ich noch etwas haben wollen, rufe ich an.“ Das war ein Wort. Trotzdem sagte ich: „Mir bitte einen Brief. Ihr wisst, dass ich mir nichts merken kann. Also bitte schriftlich, da kann ich nichts vergessen!“
Wir standen vor dem Bauernhof. Er kam mir, trotz seiner Ausdehnung reichlich schäbig vor. Ein weitläufiges Haus und mehrere Baracken. Haustiere oder Vieh konnte ich nicht entdecken. Zur Begrüßung erschien nach dem fünften Hupen eine ältere, etwas schlampig gekleidete Frau. Alle, bis auf mich, stürzten auf sie zu. Sie entschuldigten sich für das Hupkonzert: „Hat der Fahrer gemacht. Der ist ein bisschen doof.“ Danke, dachte ich.

Jeder schnappte sein Gepäck und ging hinter der Frau ins Haus. Ich fragte laut: „Und wohin gehe ich?“ Zur Seite gewendet sagte die Frau, ohne mich anzusehen: „Das Auto unter das Dach. Dann suchen sie sich eine Unterkunft.“ Unter das Dach. Was meinte sie damit? Ich inspizierte das Gelände. Außer noch mehr Baracken und baufälligen Schuppen entdeckte ich eine offene Remise. Ein paar Pfähle und ein Dach. Als ich mein Gepäck ausgeladen hatte und das Auto abschließen wollte, tauchte eine Art Knecht auf. „Hier wird nicht abgeschlossen. Schlüssel steckenlassen. Wir klauen nicht. Außerdem, wie sollen wir später rangieren, wenn noch mehr Gäste kommen?“ Das war einleuchtend. Unentschlossen mit dem Packen dastehend fragte ich: „Und wie nun weiter?“ „Sie haben doch gehört! Suchen Sie sich was.“ Ich suchte. In jeder Baracke gab es ein paar Räume. Bett oder Pritsche, Schrank ohne Schloss (hier wird nicht geklaut), einen wackligen Tisch, wenn überhaupt. Toiletten konnte ich nicht entdecken. Es schien eine große Fete zu werden. Alles war besetzt. Schließlich fand ich in einer der besseren Baracken ein freies Zimmer. Bett und Tisch, mehr passte nicht rein. An der Tür ein Kleiderrechen. Ich bezog meine Steppdecke mit einem beigen Bezug und legte zwei zusammengefaltete Wolldecken mit auf das Bett. Die Kleidertasche mit Anzug, Hemd und Unterwäsche hängte ich an den Kleiderrechen. Das Waschzeug unterm Arm suchte ich eine Waschmöglichkeit. Außerhalb des Hauses war nichts zu finden. Als ich ins Haus wollte, hielt mich ein Kerl an und fragte: „Wer sind sie, was wollen sie?“ „Ich bin ein Gast und will mich frischmachen.“ „Gast? Ich kenne sie nicht.“ „Ich bin mit Familie Jünger gekommen.“ „Die sind vollzählig. Gehen sie zur Pumpe, wenn sie sich unbedingt waschen wollen. Dann melden sie sich in der Küche. Hier linker Hand im Anbau.“ Das Wasser der Pumpe stank wie Schweinegülle, weshalb ich aufs Waschen verzichtete. In die Küche kam ich gar nicht erst. Die Frau die uns empfangen hatte sagte barsch: „Ich weiß Bescheid. Trollen sie sich!“ Ich trollte mich zur Remise und überlegte, ob ich nicht sofort wieder heimfahren sollte.
Inzwischen waren wohl noch mehr Gäste gekommen. Mein Auto war vollkommen eingekeilt und der Knecht nicht zu entdecken. Ich ging langsam zu meiner Baracke. Zuerst fand ich meinen Schlafraum nicht. In allen Räumen waren Leute. In meinem auch. Mein Zeug konnte ich nicht entdecken. Ich sagte zu den Neuankömmlingen: „Ich habe dieses Zimmer belegt. Wo ist mein Gepäck?“ Ohne mich anzusehen meinte der Mann: „Verschwinde du Arsch. Das ist mein Zimmer. Dein Gelumpe liegt dort in der Ecke!“ Eine bildhübsche junge Frau, die gar nicht zu dem Rüpel passte, lächelte höhnisch. Ich packte mein Zeug wieder zusammen, wobei ich bemerkte, dass der Bettbezug fehlte. „Ich hatte die Steppdecke bezogen. Wo ist der Bezug?“ Als Antwort bekam ich einen Fußtritt, der mich vor die Baracke beförderte. Wieder zum Auto. Der Knecht war da. Ich bat darum mein Auto rauszufischen. „Du Arsch siehst doch, dass das nicht geht!“ „Geht es auch für fünfzig Euro nicht?“ „Nein, aber für das Geld stelle ich dir deine Karre morgenfrüh auf den Hof.“ Damit hielt er die Hand auf. „Du stellst mein Auto morgenfrüh hinter die grüne Baracke. Dann bekommst du das Geld.“ Er nickte gnädig. Ich suchte nun wieder nach einem Quartier. Ohne Auto kam ich hier nicht weg. In einem abseits liegenden Schuppen, stehen konnte man es nicht nennen, entdeckte ich eine Pritsche. Hier war es schmutziger als schmutzig. Aber die Pritsche war belegbar. Um nicht dauernd, auch abends, in meinen Straßenschuhen herumlaufen zu müssen, suchte ich nach Zeitungspapier. Schließlich fand ich einen dicken Packen. Damit legte ich die Hütte aus und verdeckte auch die undefinierbaren, gestapelten Dinge an den Wänden. Wir waren zeitig weggefahren und weit vor dem Mittagessen angekommen. Wo bekam ich etwas zu essen? Nirgends! Ich spazierte durch den Ort. Sichtete weder eine Gaststätte, noch sonst etwas Interessantes. Allerdings sah ein Gebäude so ähnlich wie eine Kirche aus. Um das Gebäude herum gehend entdeckte ich ein gepflegtes Bauernhaus. In einem Garten wurden Pfähle gesetzt. Zwei Jungs und ein Mädchen stellten sich ziemlich ungeschickt an. Ich packte zu. Nach zwei schnell gesetzten Pfählen fragte ich nach Arbeitskleidung. Zog mich um und machte richtig mit. Nach einer Weile fragte das Mädchen, was hier so knurrte. Ich erzählte, dass ich seit dem Frühstück vor der Abfahrt noch nichts gegessen hatte. Sie verschwand, um kurze Zeit später mit einem Bauern wieder zu kommen, der einen großen Korb trug. Ich ließ mich nicht lange bitten und fiel über die Köstlichkeiten her, die der Korb enthielt. Bis zum Abend arbeitete ich dann weiter. Der Bauer fragte, ob ich am nächsten Tag noch da sei und helfen könne. „Natürlich.“ Bevor ich am Abend ging, machte ich Katzenwäsche.

Gottseidank. In meinem Quartier hatte sich jemand umgesehen. Meine Hose fehlte. Im Haus ging es hoch her. Zu Essen bekam ich wieder nichts.
In der Nacht schlief ich sehr unruhig. Dauernd kam jemand in den Schuppen. Schließlich verbarrikadierte ich die Tür. Das hätte ich nicht tun sollen. Die einzige heile Fensterscheibe wurde eingeschlagen und irgendwelche Idioten rätselten laut, was ich wohl wäre. Von Arsch bis Strolch war alles drin. Am nächsten Morgen begab ich mich ungewaschen und ohne Frühstück zur Arbeit bei dem Bauern. Meine Enkelin lief mir dabei über den Weg. Sie schwärmte: „Ist es hier nicht herrlich? Die Luft, die schöne Gegend, die lieben Menschen. Aber, Opa du stinkst!“ Damit ließ sie mich stehen. Ich arbeitete bis mittags mit. Der Bauer sagte dann: „Mit ihrer Hilfe habe wir mehr geschafft, als wir geplant hatten. Schönen Dank.“ Hinter dem Haus hatte ich terrassenförmiges Grabeland entdeckt, deshalb fragte ich: „Was ist das hinter dem Haus für Land?“ „Wir wollten da einen Garten anlegen. Kommen aber einfach nicht dazu.“ „Ich habe Zeit, kann ich da nicht was tun?“ „Wenn sie wollen. Aber erst wird gegessen.“ Nach dem Essen, besah ich mir das Gelände. Unterhalb des Grabelandes entdeckte ich einen Bach. Er war breit und tief genug, um mich darin zu baden. Also nichts wie rein. Da niemand in der Nähe war, arbeitete ich danach ohne Sachen. Als ich lautes Lachen hörte, zog ich mir meine Boxershorts an. Das Mädchen und ein paar Kinder kamen hinter einer Bodenwelle hervor. Das Mädchen, es war vielleicht vierzehn oder fünfzehn, meinte: „Wegen uns hätten sie sich nicht Anziehen müssen.“ Ich grinste und sagte: „Auf dem Barackenhof werde ich schon genug angemacht. Hier wollte ich nicht auch noch verhöhnt werden.“ Die Kinder fragten, ob sie helfen dürften. „Tut euch keinen Zwang an. Macht es so, wie es euch gefällt.“ Das Mädchen wollte alles wissen: Wie ich auf den Barackenhof kam. Wie es mir dort gefiel. Wie es mir hier gefiel.
Während wir arbeiteten und erzählten verging die Zeit. Das Grabeland nahm Gestalt an. Alles noch vage, aber immerhin. Der Bauer kam und sagte: „Ich habe einen Anruf für sie entgegen genommen. Sie sollen Morgenfrüh ihren Anzug anziehen. Alle gehen in die Kirche. Anschließend oder nach dem Mittagessen wird gefeiert!“ „Morgen erst. Ich dachte wir feiern in den morgigen Tag hinein.“ „Was wird denn gefeiert“, fragte das Mädchen. „Geburtstag.“ Wir gingen ins Haus. Der Bauer fragte, ob ich mit zu Abend essen wolle. „Gern, da bekomme ich sowieso nichts.“ Am Tisch saßen drei Frauen unterschiedlichen Alters. „Wer hat denn Geburtstag?“ „Ich!“ „Und wie alt werden Sie?“ „Das glauben sie mir sowieso nicht. Aber ich zeige ihnen meinen Ausweis, da können sie sich überzeugen.“ Alle studierten meinen Ausweis. Sie staunten. Eine der Frauen, sagte seufzend: „Schade.“ Ich sah sie an. Sie lächelte irgendwie gequält. Das Mädchen fragte: „Wann fahren sie wieder weg?“ „Am liebsten wäre ich gestern nach dem merkwürdigen Empfang wieder abgefahren. Aber nun werde ich wohl wie geplant montagfrüh fahren. Ich muss die bucklige Verwandtschaft kutschieren.“ Die Kinder wollten erklärt haben, was ich gemeint hatte. Am neugierigsten war das Mädchen. „Ich habe gedacht, alle Leute hier sind so bescheuert wie die im Barackenhof. Ich kenne noch nicht einmal deren Namen. Meine Ex hat vorgeschlagen hier zu feiern. Dass es so nette Leute wie sie hier gibt, hätte ich nicht gedacht.“ Nach dem Essen ging ich zu meinem Domizil. Wieder begegnete ich meiner Enkelin: „Opa! Wo treibst du dich dauernd herum? Wir mussten telefonieren, um dir etwas auszurichten. Morgen Früh geht es in die Kirche und dann feiern wir deinen Geburtstag. Das wird bestimmt toll.“ So toll fand ich das nicht. Zuerst ging ich zu meinem Auto. Es stand wirklich hinter der grünen Baracke. Ich checkte es durch. Unter der Motorhaube entdeckte ich eine angenagte Scheibe Brot. Also gab es hier Marder. Ich suchte herum und fand tatsächlich eine Rolle Maschendraht. Rollte ihn vor dem Auto aus und fuhr drauf. Es reichte. Vor den Mardern war ich erst einmal sicher. Als ich in die Bude kam, stellte ich fest, dass irgendwer da gewesen war. Meine Hose hatte sich wieder eingefunden. Aber wie sah sie aus! Ein Hosenbein war unter dem Knie abgeschnitten worden. Die neuen Schuhe fehlten. Hatte hier noch jemand Schuhgröße siebenundvierzig? Das Zeitungspapier war verschmutzt. Mein Bett zerwühlt. Ich machte etwas Ordnung und ging noch einmal ums Haus. Prompt lief ich dem Knecht in die Arme. Er kassierte seine fünfzig Euro und belegte mich mit dummen Gequatsche.

Ich machte einen vergeblichen Versuch, ins Haus zu kommen. Dort wurde laut gefeiert. Überall saßen, standen und lagen Betrunkene. Ich fragte einen halbwegs nüchternen: „ Was wird hier eigentlich gefeiert?“ „Einer der Gäste hat runden Geburtstag, so ein langer Kerl.“ Na Klasse. Die feierten schon meinen Geburtstag und ohne mich. Nichts wie zum Auto und dann weg. Das Auto war besetzt. Die eindeutigen Geräusche im Inneren und die Bewegungen des Wagens verrieten, um was für Besetzer es sich handelte. Während ich noch überlegte, was ich tun sollte, packte mich jemand am Ohr und schnauzte: „Das ist nichts für Spanner. Anschließend bin ich dran. Verschwinde!“ „Das ist mein Auto du Idiot!“ Damit gab ich ihm eine auf den Punkt. Er ging zwar zu Boden, lallte aber: „Heute Abend nicht!“ Hinter der Barackenecke wurde geknutscht. Meine Enkelin. Sollte ich stören oder nicht? Sie hatte mich aber schon erkannt und zischte: „Opa du störst!“ Niedergeschlagen ging ich zu meinem „Heim“. Als ich die Tür aufmachte, schlug mir ein furchtbarer Gestank entgegen. Auf meiner Pritsche waren zwei Gestalten beschäftigt. Der Fußboden sah unbeschreiblich aus. Ich flüchtete schnurstracks zu dem Bauernhof, wo ich den Tag über gewesen war. Dort fragte ich, ob ich in der Scheune übernachten dürfte. Dabei schilderte ich, was sich auf dem Barackenhof tat. Gegen Mitternacht bekam ich Besuch. Die Nacht verlief ohne Störung und sehr angenehm.

Am Sonntagvormittag machte ich den letzten Versuch. Auf dem Barackenhof war es mäuschenstill. In der Kirche, ich war so hingegangen wie ich war, entdeckte ich weder meine Familie noch irgendjemand bekanntes. Zurück beim Auto stellte ich fest, dass die Rückbank so verschmutzt war, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte, vor allem nicht als Sitzbank. Und der Tank war fast leer. Mein „Heim“ war auch leer. Keine Gäste. Dafür hatte jemand die Steppdecke als Abtritt benutzt. Der Kleidersack war weg. Ich ging ins Haus. Diesmal hielt mich niemand auf. Es war keiner da. Allerdings konnte man einzelne Räume, so wie sie aussahen, nicht betreten. In einer Kammer entdeckte ich ein verhutzeltes Männchen mit einer halbvollen Flasche Bier. Er sah mich erstaunt an und sagte: „Wer bist denn du? Aber da du schon einmal hier bist, kannst du zur Theke gehen und dir eine Flasche Bier geben lassen. Bring mir auch eine mit.“ „Wo ist hier die Theke?“ „Frag nicht so blöd. Beeil dich.“
Ich beeilte mich zum anderen Hof zu kommen. Wir transportierten mein Auto hin. Bauten die Rücksitze aus meinem Auto aus und tankten. Dann hatte ich noch eine nette Nacht in der Scheune und fuhr in aller Frühe ab. Ohne Passagiere und ohne Gepäck. Einen Transporter hatte ich schon immer haben wollen. Jetzt hatte ich einen Kleinsttransporter.

Zwei Monate später, von meiner Familie hatte ich nichts gehört, bekam ich mehrere Briefe. Ein amtlicher und drei andere. Der amtliche war vom Staatsanwalt. Ich sollte nach Chausen kommen, um zu einem Tatbestand befragt zu werden. Der zweite Brief war von meiner Ex. Sie beschwerde sich über mein rücksichtsloses Verhalten auf dem Bauernhof in Chausen und verlangte von mir tausend Euro. Ein Brief kam von meiner Enkelin. Sie unterstellte mir, ihrem Freund gepetzt zu haben, dass sie in Chausen fremd gegangen sei. Der vierte Brief kam von dem Bauern, bei dem ich gearbeitet hatte. Nachdem ich alle Briefe gelesen hatte, rief ich die Staatsanwaltschaft an und wollte wissen, zu welchem Tatbestand ich befragt werden sollte. Eine unfreundliche Frau verwies mich an die Polizei von Chausen. Dort wurde mir gesagt, ich solle nicht so dämlich fragen, sondern hinkommen. Dann würde ich auch erfahren, um was es gehe. „Ich fahre doch nicht fünfhundert Kilometer, wenn ich nicht weiß, um was es geht!“ „Wenn sie nicht freiwillig kommen, dann werden sie zugeführt!“ Ich legte auf und begab mich zu meinem örtlichen Polizeirevier. Dort fragte ich, ob sich die Befragung nicht hier erledigen lasse. Der freundliche Beamte rief in Chausen an. Nach dem er lange telefoniert hatte, erfuhr ich von ihm, um was es ging. Nicht mehr so freundlich las er vor: Besagter hat randaliert. Sich gegenüber dem Besitzer ungebührlich verhalten. Die Nachtruhe der anderen Gäste gestört. Die Zimmer verunreinigt und demoliert. Die Zeche geprellt. Ich sah den Beamten sprachlos an. „Geben Sie zu, die angeführten Delikte begangen zu haben?“ „Nein, es war ganz anders!“ Ich erzählte, wie es gewesen war. Geglaubt wurde mir nicht. Also rief ich meine Rechtschutzversicherung an und schilderte den Fall. Bekam eine Schadensnummer und die Adresse eines Rechtsanwaltes. Dem Rechtsanwalt zeigte ich die anderen Briefe. Der rieb sich die Hände.

Ein halbes Jahr später fand in Chausen eine Gerichtsverhandlung statt. Die Anklage fuhr eine Menge Zeugen auf. Es stand schlecht um mich. Nach Ende der Beweisaufnahme, gab ich meinem Rechtsanwalt einen Umschlag. Er sah sich den Inhalt an und unterbrach das Plädoyer des Staatsanwaltes mit der Bitte, nach vorn zum Richter kommen zu können. Nach einem kurzen Gespräch am Richtertisch zwischen Staatsanwalt, Richter und Rechtsanwalt, wurde die Beweisaufnahme noch einmal begonnen. Nun hatte ich die Oberhand. Alle Anklagepunkte wurden fallengelassen. Der Staatsanwalt zog ein langes Gesicht. Nach Beendigung der Verhandlung, aber bevor wir den Saal verließen, meldete sich der Bauer bei dem ich geholfen hatte. Er lud mich ein, um mir den fertigen Garten zu zeigen. Bei einem landesweiten Wettbewerb ‚schöner unsere Dörfer‘, hatte er einen Preis bekommen. Ich freute mich und nahm die Einladung an.
Ganz ungeschoren kam ich bei der Gerichtsverhandlung nicht davon. Wegen dem Zurückhalten von Beweismateriel bekam ich eins aufs Dach. Im Umschlag waren meine Bilder gewesen, die ich vom Zustand der Quartiere vor, während und am Ende der Feierlichkeiten gemacht hatte.
Nebenbei war die Geldforderung meiner Ex geklärt worden. Die ganze Familie hatte ausgesagt, dass ich hätte zahlen wollen. Diese Aussage konnte ich widerlegen. Beim Gespräch im Auto war mein Diktiergerät zufällig an gewesen. Es hagelte später in anderen Verfahren Strafen. Seitdem lässt mich meine Familie in Ruhe. Ich bin nach Chausen gezogen und wohne bei dem freundlichen Bauern in einem Seitengebäude.

Kurt Meran von Meranien 24.03.2012


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